Pulverturm an der Frauenkirche

Die Kanone vor dem Pulvertrum

Die Lage: Der Pulverturm liegt mitten auf dem Dresdner Altmarkt und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Das wars dann aber auch mit der Barrierefreiheit. Nicht nur das Kopfsteinpflaster erschwert den Weg zum Eingang. Auch eine Treppe führt, entgegen jeder Annahme man würde in einem Turm speisen, nach unten. Denn der Pulverturm ist ein Kellergewölbe. Auch drinnen Treppen, Stufen, Podeste. Immerhin haben wir beim Gehen dann doch noch einen Fahrstuhl entdeckt…

Das Ambiente: mittelalterlich rustikal mit hübschen Wandmalereien und Stuck, also was fürs Auge. Für ein gemütliches Gespräch unter Freunden eher ungeeignet. Die Lautstärke der Massen an Gästen wird nur noch durch schallmeiende Minnesänger übertrumpft, was dazu führt, dass man der Bedienung die Bestellung entgegenbrüllen muss.

Das Essen: Die Karte klingt vielversprechend. Ausgefallenes weckt Erwartungen und macht Lust aufs Essen. Die Preise sind für Restaurants in der Stadtmitte entsprechend nichts für den schmalen Geldbeutel. Hübsch und liebevoll angerichtet aber geschmacklich nicht die Wucht. An Gewürzen wurde gespart, angefangen beim Salz.

Die Bedienung: ist bemüht, aber beim Samstagabendgeschäft nachvollziehbar überfordert. Das beginnt mit der Freundlichkeit und endet bei der fehlenden Nachfrage, ob man noch etwas möchte. Ist das Essen auf dem Tisch kann es Stunden dauern bis sich die „zuständige“ Bedienung wieder an den Tisch verirrt. Macht man einen anderen Kellner auf sich aufmerksam, weil man zum Beispiel zahlen möchte, bekommt man die flapsige Antwort: „müsst ihr zum Kollegen, ist nicht mein Tisch“. Also Gesicht und Kostüm merken.

Fazit: Eher für eine Stippvisite als für einen gemütlichen Abend geeignet, für die man eine Woche im Voraus reservieren sollte.

Pulverturm an der Frauenkirche
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
https://pulverturm-dresden.de/
+49 351 26 26 00
info@pulverturm-dresden.de

Kommentare der Foodies
  • Mein Fall wars nicht. Es ist sehr laut Unterhaltungen sind schwer zu führen. Dem Kellner muss man die Bestellung entgegen brüllen. Das erste Getränk kam schnell das Essen auch. Danach löst sich der Kellner in Luft auf. Weiteres Personal fühlte sich im überfüllten Restaurant nicht zuständig. Das Essen ist hübsch angerichtet, aber geschmacklich erwartet man bei solchen Preisen deutlich mehr. Kann man mal machen wenn man in Dresden zu Besuch ist, schreit aber nicht nach Wiederholung.
  • Obwohl der Service und die Barrierefreiheit erst nicht so gut erschienen, wurden wir beim Gehen eines Besseren belehrt. Ein Kellner zeigte uns den Fahrstuhl. Das Essen an sich war lecker, allerdings war wenig von der Käsecreme in dem Essen zu finden. Die Preise waren etwas hoch.
  • Das Essen war in Ordnung. Der Service war freundlich und auch kinderfreundlich, da in der Vorreservierung der Wunsch nach einem Kinderstuhl war, wurde auch entsprechend mit eingedeckt. Im Pulverturm ist der klassische Fall der Barrierefreiheit, durch Zufall erst beim Gehen den Fahrstuhl Angeboten zu bekommen.
  • Das Essen war zu trocken und die Bedienung nicht Service orientiert.
  • Nette und schnelle Bedienung, die sich auch zwischendurch für das Wohl der Gäste interessiert. Für ein besinnliches Abendessen nicht geeignet: Umgebungsgeräusche sind extrem hoch. Preise finde ich über dem Durchschnitt, siehe eine Tasse Kartoffelsuppe für über 5 EUR - da bekommt man selbst auf den teuren Weihnachtsmärkten mehr auf den Löffel. Das außergewöhnliche Unterhaltungsprogramm mit stimmungsvoll vorgetragener Volksmusik glich das wieder aus 🙂
  • Überteuertes Touristenrestaurant mit durchschnittlichem Essen

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